Unterwegs mit Nasamdolski´s Reisen

Erstes Maiwochenende – schönes Wetter – spielfrei. Was kann es da für einen Lerner oder eine Lernerin schöneres geben als eine Reise mit dem Ausflugsunternehmen Nasamdolski zu buchen. Diesmal bildete sich eine dreißigköpfige Reisegruppe, die sich am Bahnsteig in Vilsbiburg getroffen hatte. Nach einem etwas chaotischen Einchecken, das durch eine Reise unerfahrene ältere Dame, die aber nicht unserer Reisegruppe angehörig war, verursacht wurde, ging die Fahrt, ausgestattet mit reichlich Bayerntickets los. Um alle rechtzeitig in den Zug zu bekommen, wollten sich schon einige Teilnehmer uneigennützig vor den Zug werfen, um die Abfahrt zu verhindern, dies konnte aber aufgrund toller Überzeugungsarbeit verhindert werden.

Kaum im Vib-Landshut-Express drin, machte sich der Gruppenführer Nasamdolski auf, bei allen Reisebegleitern für Unterhaltung zu sorgen. Dies gelang im eindrucksvoll und gut gelaunt kam man in der Bezirkshauptstadt von Niederbayern an. Nur wenige Minuten später sollte der Anschlusszug in die Landeshauptstadt starten, doch versäumte man es rechtzeitig einzusteigen, da sich einige Reiseteilnehmer noch an der Proviantstation versorgen mussten. Im nachfolgenden Zug fand man jedoch ausreichend Platz und sogleich auch Anschluss. Eine illegale Zockerbande, die sich mit dem Glücksspiel „Stadt-Land-Fluss“ beschäftigte erregte die Aufmerksamkeit der Lerner(innen) und man mischte sich erfolgreich in die Machenschaften dieser suspekten Gruppe ein. Einzig A. Gernstl, der ein wie üblich stiller Teilnehmer der Reise war, hatte Besseres zu tun, musste der doch dringend für etwas Eigenbelustigung in Form von alkoholhaltigem Schaumweingetränken tun. Weitere unangenehme Bekanntschaften und Vorkommnisse waren dann bis München nicht mehr zu verzeichnen und das Umsteigen in den Bob gelang allen unfallfrei. Der zweiwägrige Mehrpersonenbob nahm pünktlich die Fahrt zum Endziel unserer Reise auf. Komischerweise war der Bob jedoch völlig überbesetzt und man kam einfach nicht richtig in Fahrt. Die Dauer weitete sich für viele Teilnehmer unerträglich aus, so dass sich mancher schon hier seiner vorher eingenommenen Getränke wieder auf unübliche Weise entledigte. In diesem Bericht wird jetzt nicht behauptet, dass A. Gernstl dies gewesen sei, aber von anderen Teilnehmern ist solches Verhalten dem Schreiber dieser Zeilen nicht zu Ohren gekommen. Bei der Ankunft ereilte dann Relfok Notna noch der mittlerweile schon gewohnte Unfall, als er der Bremskraft des Bob´s nicht widerstehen konnte und ungebremst auf dem Schoß einer Rollstuhlfahrerin landete. Die dabei davongetragene klaffende Wunde an der Achillessehne stellte sich bei näherer Betrachtung aber als harmloser Kratzer dar.

Kaum in Tegernsee angekommen, stellten einige Experten die Weichen so, dass die spätere Heimreise auch wieder angetreten werden konnte. Ein kurzer Disput mit dem wachhabenden Personal und Richstian Biegel beendet jedoch dieses Unterfangen. Der Weg zum See führte vorbei an malerischen Häusern, über hügelige Straßen und durch einen malzgeruchdurchfluteten Hof einer größeren Getränkeproduktionsfirma, die die Gruppe auch magisch angezogen hat. Erschöpft von dem fast 5-minütigen Fußmarsch legten die Teilnehmer am See eine erste Pause ein, um dann umgehend wieder den Rückweg zur Getränkestation zu nehmen. Hier nahm man die wohlverdiente Stärkung ein, um sich dann wieder am See auszuruhen. Zum Leidwesen aller, verlor hier unser Reiseführer sein Kommunikationsgerät, das er unsachgemäß in seiner Hemdtasche befestigt hatte. Folge war ein notwendiger Sprung von Mertl Mich in den eiskalten See, um das Gerät wieder an Land zu holen. Dieses kalte Erlebnis veranlasste die Gruppe, Kontakt mit anderen Besuchern der Gaststätte aufzunehmen. Man verstand sich auf Anhieb prächtig und bei Musik und wärmenden Getränken wurde dies leise, aber kräftig gefeiert. Eine übereifrige Managerin ersuchte jedoch die Teilnehmerin Relfok Chribistibinebe, die nach deren Einschätzung sichtlich angetrunken war, aber als einzige Erwachsene der Reisegruppe ausgemacht wurde, zusammen mit der Gruppe die Getränkestation zu verlassen. Unter lauten Abschiedsgesängen entfernte man sich dann vom Ort des traurigen Geschehens.

Kaum in Tegernsee angekommen, stellten einige Experten die Weichen so, dass die spätere Heimreise auch wieder angetreten werden konnte. Ein kurzer Disput mit dem wachhabenden Personal und Richstian Biegel beendet jedoch dieses Unterfangen. Der Weg zum See führte vorbei an malerischen Häusern, über hügelige Straßen und durch einen malzgeruchdurchfluteten Hof einer größeren Getränkeproduktionsfirma, die die Gruppe auch magisch angezogen hat.

Weils Wurst is(st)

Erschöpft von dem fast 5-minütigen Fußmarsch legten die Teilnehmer am See eine erste Pause ein, um dann umgehend wieder den Rückweg zur Getränkestation zu nehmen. Hier nahm man die wohlverdiente Stärkung ein, um sich dann wieder am See auszuruhen. Zum Leidwesen aller, verlor hier unser Reiseführer sein Kommunikationsgerät, das er unsachgemäß in seiner Hemdtasche befestigt hatte. Folge war ein notwendiger Sprung von Mertl Mich in den eiskalten See, um das Gerät wieder an Land zu holen. Dieses kalte Erlebnis veranlasste die Gruppe, Kontakt mit anderen Besuchern der Gaststätte aufzunehmen. Man verstand sich auf Anhieb prächtig und bei Musik und wärmenden Getränken wurde dies leise, aber kräftig gefeiert. Eine übereifrige Managerin ersuchte jedoch die Teilnehmerin Relfok Chribistibinebe, die nach deren Einschätzung sichtlich angetrunken war, aber als einzige Erwachsene der Reisegruppe ausgemacht wurde, zusammen mit der Gruppe die Getränkestation zu verlassen. Unter lauten Abschiedsgesängen entfernte man sich dann vom Ort des traurigen Geschehens.

Wieder zurück in der Landeshauptstadt waren verschiedene Spalter unterwegs, so dass sich die Reisegruppe trennte. Da waren zum einen die Frühlingsfestfahrer, dann die Fischerfestfahrer und natürlich der Wer-weiß-wo-der-hinfährt-aber-doch-immer-als-erster-ankommender Reisegruppenführer Nasamdolski, die sich auf den Weg in den weiteren Abend machten. Nach stundenlangem Umherirren fanden sich dann viele doch wieder in der ehemaligen Kreisstadt Vilsbiburg beim Fischerfest. Außer natürlich der Reiseführer Nasamdolski, der von den Strapazen des Tages derart geschwächt war, dass er auf einer Bank bei der Aral-Station Vilsbiburg sein Nachtlager aufschlug. Am Ende wurde aber auch er von einem bekannten Taxi-Unternehmer, genauso wie alle anderen Teilnehmer, sicher wieder nach Lern gebracht. Der bekannte Austauschgrieche Spiro sorgte für einen reibungslosen Abtransport der Liegengebliebenen.

Als Fazit dieser Reise kann wieder gezogen werden: sche wars und guat is, dass aus is. Bis nächstes Jahr wenn es wieder heißt: auf geht’s mit Nasamdolski´s Reisen.

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